St. Moritz, 05. August 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
FINALE Tag 4 der e-miglia 2011: Engadin – St. Moritz: Lautloser Durchmarsch von Titelverteidiger Tim Ruhoff
- Ruhoff gewinnt zum 2. Mal die e-miglia, Klassen und Gesamtsieger
- Rallye für Elektrofahrzeuge mit unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte: C-Zero, Electric RaceAbout, eMini, E-M3, eRuf, i-Miev, iON, Jetcar, Mega Van, Nissan Leaf, Raleigh Dover, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Emissionsfrei: knapp 800 km von München, Großglockner, Bozen bis nach St. Moritz
Gewinner der e-miglia
Freitag, 5. August in St. Moritz. Wenn Sieger feststehen, dann gibt es folglich meist auch Verlierer. Die Teilnehmer der e-miglia denken anders. Sie sind alle Gewinner, denn sie konnten die selbst gesetzten Ziele und das Finalziel erreichen. Erfahrungen und Erkenntnisse wurden gewonnen, die der Weiterentwicklung der E-Mobilität sehr zugute kommen. Das war auch das Ziel der e-miglia Partner Allianz Versicherungs-AG und TÜV SÜD AG. Beide Unternehmen haben Teilnehmerfahrzeuge geschickt, um Erkenntnisse zu gewinnen. Die Allianz versichert schon heute einen Grossteil der bereits zugelassenen Fahrzeuge und der TÜV SÜD führt diverse Sicherheitstest durch, entwickelt weitere Prüfverfahren sowohl für die Industrie als auch den privaten Kunden.
Ranking
Verdient und nicht unerwarteter Sieger der e-miglia 2011 ist Tim Ruhoff, Team Energiebau im Tesla mit der Startnummer 1. Jede einzelne Etappe meisterte er als Bester und holte sich so den Sieg und die Prämie von € 5.000,00. Zwei Mal gestartet und zwei Mal gewonnen. Immer im Tesla. Tim Ruhoff liebt und lebt das Thema E-Mobilität. Privat hat er nie ein Auto besessen und bewegt sich am liebsten per E-Bike durch die Stadt. Geschäftlich setzt er seine Mobilitätsvision um: „Für Unternehmen machen wir eMobilität zur Marketing-Offensive – Damit bringen wir die Energiewende auf die Strasse.“
Strahlende Zweite sind Lars Krüger und Copilot sowie Jetcar Erfinder Christian Wenger-Rosenau. Niemals erwartet haben sie diesen Erfolg. Das Jetcar wird in Kleinserie produziert und hat inzwischen diverse Anhänger gefunden. Mit dem Erfolg auf der e-miglia hat Jetcar gezeigt, dass es ein absolut alltagstaugliches Fahrzeug ist, was auch große Herausforderungen problemlos meistert.
Think, wäre hätte das gedacht, ist mit Walter Fuzzy Kofler nebst Tochter Claudia im Model Think City auf Rang drei gelandet. Ein mehr als positives Ergebnis, bedenkt man den hohen Leistungs- und damit auch Kostenunterschied zwischen den angetretenen Fahrzeugen.
Unterschiedliche Fahrzeugkonzepte
Höchstgeschwindigkeiten von 120 kmh bis 220 kmh. Reichweiten von 100 km bis 350 km. 2Rad, 3Rad, 4Rad. Von 1 Mannstärke bis 600 PS. Teilweise unterstützt von Muskelkraft. Es ist Richard Schalber, dem Rallye Direktor gelungen, einen Event zu kreieren, der eine bestimmte Chancengleichheit schafft. Die sieht man im Ergebnis der Top 3: Tesla, Jetcar, Think. Wer sich dem Reglement entsprechend vorbereitet und präpariert, kann die e-miglia problemlos bewältigen, was bei den vielen Erstteilnehmern zu sehen war. Die beiden eRUF Fahrzeuge, von den man sich viel versprochen hatte, waren jedoch nicht regelkonform unterwegs und problematisch war dies primär im Ladevorgang, da die Fahrzeuge nicht mit der vom Veranstalter gestellten Ladetechnologie vertraut waren. Zudem hatten auch nicht beide Teams trainiert oder Rallye Erfahrung.
Der Tag im Engadin
Er beginnt mit Regen, der Finaltag, und dies erfreut tatsächlich die Fotografen. Gut für dramatische Bilder. Bis zum Zieleinlauf im Zentrum von St. Moritz strahlt die Engadiner Sonne jedoch wieder. Brauchte sie wohl eine Pause, nach dem ihre Energie in der Nacht zuvor in die 31 Fahrzeuge geflossen ist. In der Energiestadt St. Moritz setzt man stark auf Umweltbewusstsein und Clean Energie, denn das ist ihr höchstes Gut. Die Route begann in St. Moritz Bad und führte zuerst über den naturbelassenen Albula Pass. Die anstehende Bewältigungsprüfung forderte die Teilnehmer zu einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 63 km/h, durch enge Serpentinen mussten 8,4 km bergauf in 8 min. absolviert werden. Ein Hindernis der natürlichen Art versperrte dem einen und anderen Teilnehmer die Durchfahrt und kosteten wertvolle Sekunden: Kühe. Der Julierpass folgte vor der Ladestation. Am Nachmittag wurde als dritter Pass noch der Bernina erklommen.
Die Zukunft
Die E-Mobilität wird kommen. Daran sind sich Politiker wie Industrie einig und investieren weltweit Milliardenbeträge. Die Zukunft der e-miglia sieht jetzt zuerst einmal frostig aus. Schon im kommenden Winter wird es die erste e-miglia “snow“ geben. E-Mobilität unter extrem kalten Bedingungen. Ein neuer Härtetest. Die Sommer e-miglia wird 2012 noch sportlicher werden mit einem strafferen Reglement. Ob eine Zeitprüfung dabei sein wird, wie sich einige Teilnehmer wünschen, wird sich Richard Schalber vielleicht noch überlegen. Alles in allem war die e-miglia 2011 ein großer Erfolg und ein weiterer Meilenstein der Elektromobilität.
Die Final-Ergebnisse am 5.8.2011 / Tag 4:
1. Tim Ruhoff, Stephan Willemsen – Team Energiebau/NextGM – Tesla
2. Lars Krüger, Christian Wenger-Rosenau – Team Jetcar – Jetcar
3. Fuzzy Walter Kofler, Claudia Kofler – Team Autotest Motorsport – Think City
4. Reiner Mauch – Team Mauch – Tesla
5. Eric Comas, Peter Podhorsky – Team Green Cars Challenge – Tesla
Die Rallye Fakten
4 Tage, 4 Länder, rund 780 km, 31 Teilnehmer, 4 Pässe und Grossglockner Hochalpenstrasse.
Weitere Informationen, die gesamte Ergebnisliste und umfangreiches TV wie Fotomaterial auf: www.e-miglia.com
St. Moritz, 04. August 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
- Rallye für Elektrofahrzeuge, vom 1. bis 5. August 2011
- Das Finish ist zum Greifen Nahe
- Die 31 Protagonisten: C-Zero, Electric RaceAbout, eMini, E-M3, eRuf, i-Miev, iON, Jetcar, Mega Van, Nissan Leaf, Raleigh Dover, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Alpenländer: D-AUT-I-CH
- Emissionsfrei: 800 km von München, Großglockner, Bozen bis nach St. Moritz
Frisch gefüllt in den Rundkurs
Donnerstag, 4. August in Bozen. Nach der langen und harten Etappe über den Grossglockner, sind die e-migliaisti am Morgen zum Safety Park aufgebrochen. Die Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem Fahrsicherheitsgelände steht an. Ein Rundkurs wird mit allen Teilnehmern kennengelernt. Anschließend wird einzeln zu zwei weiteren Runden gestartet. Mit der ersten Runde legt der Fahrer seine Zeit vor, die er in der zweiten exakt treffen muss. Für Kurt Sigl vom Team Bundesverband eMobilität (Startnr. 31) ist diese Prüfung das Highlight der Rallye. „Der Rundkurs hat richtig Spass gemacht. Ich bin schon einige Rallye‘s gefahren, aber noch keine Gleichmäßigkeitsrallye. Es fällt so schwer sich zu disziplinieren. Sigl’s Credo heißt Ruhe bewahren und klassisch mit Stoppuhr zu fahren. Sein Sohn unterstützt ihn als Copilot, drückt drauf und sagt an. Als Präsident des BEM wünscht er sich das Thema e-Mobilität sichtbar zu machen, deshalb fährt er auch heuer selber mit. Den Rang 2 konnte er nicht halten, liegt aber immer noch auf einem guten dritten Platz. Verbessert hat sich Jetcar (Startnr. 14). Im vergangen Jahr leider mit einem „Wasserschaden“ ausgeschieden, sind Lars Krüger und Christian Wenger-Rosenau am dritten Tag der e-miglia 2011 auf Rang 2 aufgestiegen. Ihre Zeit auf dem Rundkurs haben sie nur um 2 Hundertstel verpasst, ein bisschen Glück war hier mit im Spiel, den für das Jetcar Team war dies eine neue, ungeübte Prüfung. Das orange Gefährt, was optisch schon manchen an einen Segelflieger erinnert, hat sich deutlich verbessert. Reichweite bis 250 km und Höchstgeschwindigkeit von 180 kmh bieten einem Autofahrer schon viel Fahrfreude, bei Zero Emission!
Durchmarsch?
Unverändert führt Titelverteidiger Tim Ruhoff, Team Energiebau/NextGM das Feld an. Präzises Fahren, gute Vorbereitung und viel Training mit dem Copiloten zahlen sich aus. Im Safety Park traf er seine selbst vorgegebene Zeit auf den Punkt, so dass die professionellen Zeitnehmer des AvD hochachtungsvoll Anerkennung aussprachen. Ruhoff: „95% macht hier mein Copilot Stephan Willemsen, er hält mich on track, ich befolge einfach sine Angaben. Natürlich hoffe ich auch am Finaltag souverän und sehr ökonomisch zu fahren um den Sieg zu holen, aber sicher in der Tasche habe ich ihn noch nicht.“ Doch ihm stark auf den Fersen ist Eric Comas, der sich von Rang 12 auf 5 herangefahren hat. Wird der ehemalige F1 Fahrer Ruhoff noch am letzten Tag gefährlich?
„Der Biker degradiert uns alle“
Die Worte mit Freude und Anerkennung ausgesprochen hat Walter Fuzzy Kofler, Team Autotest Motorsport aus Südtirol. Dabei muss auch er sich mit einem derzeit hervorragenden Platz 4 nicht verstecken. Der Biker, kein anderer als Michael Buse, hat sich von dem harten Vortag erholt und auch den Weg über den Ofenpass nach St. Moritz gemeistert.
In der letzten Runde geht es im Engadin über wunderschöne Pässe durch traumhafte Natur, die von der leisen und sauberen Rallyetruppe nicht belastet wird.
Die Ergebnisse am 4.8.2011 / Tag 3:
1. Tim Ruhoff, Team Energiebau/NextGM, Tesla – der Titelverteidiger
2. Lars Krüger, Team Jetcar, Jetcar
3. Kurt Sigl, Team Bundesverband eMobilität, Tesla
4. Fuzzy Walter Kofler, Team Autotest Motorsport, Think City
5. Eric Comas, Team Green Cars Challenge, Tesla
Es folgt: Engadin – St. Moritz am 5. August, dem letzten Etappentag der e-miglia 2011.
Weitere Informationen, die gesamte Ergebnisliste und umfangreiches TV wie Fotomaterial auf: www.e-miglia.com
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
Bozen, 03. August 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
- Rallye für Elektrofahrzeuge, vom 1. bis 5. August 2011
- Höchste Herausforderung: Großglockner Hochalpenstraße am 3. August ab 8:30 Uhr
- Die Protagonisten: C-Zero, Electric RaceAbout, eMini, E-M3, eRuf, i-Miev, iON, Jetcar, Mega Van, Nissan Leaf, Raleigh Dover, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Alpenländer: D-AUT-I-CH
- Emissionsfrei: 800 km von München, Großglockner, Bozen bis nach St. Moritz
Halbvoll Voll“gas“
Mittwoch, 3. August in Mittersill, 7 Uhr. Der Blick aus dem Fenster verheißt unheimlich viel. Dunkelblauer Himmel, klare Berge, kein Wölkchen. Auf dem Tagesplan: 267 km e-miglia Route über die Grossglockner Hochalpenstrasse, bedeutet 1700 Höhenmeter und wieder runter bis Bozen. Noch hängen die e-Mobile an der Leine. Das Kabel zur Welt, nein zur Ladestation. 31 Teams sind erwartungsvoll auf dem Weg zum Parc Ferme. Doch dann… 13 hat es getroffen.
7:45 Uhr ruft e-miglia Rallyeleiter Richard Schalber zum neuen Briefing: „ Durch das Übertreffen der Stromspitzen hat das örtliche Stromnetz den Belastungen nicht standgehalten. Dadurch kam es in der Nacht zu Stromausfall und 13 Fahrzeuge konnten nicht regelkonform wiederbeladen werden, so dass sie nach ihrer vorgegebenen Ladezeit nur einen Teil der Ladekapazität zur Verfügung haben. Aus sportlicher Fairness hat die Rallyeleitung entschieden, keine Wertungsetappen abzurufen, sondern den Fahrtag als Überführungsetappe zu werten.“ Ruhe, Staunen, Unverständnis, Entsetzen.
Die Königsetappe entfällt? NEIN. Der Großteil der Fahrzeuge macht sich trotz der Widrigkeit auf den geplanten Weg zum Grossglockner. „Wir werden es schon rauf schaffen. Und runter kommt man ja immer.“ Es steht den Teilnehmern frei die Strecke nach Bozen zu wählen und unterwegs andere Lademöglichkeiten zu nutzen, falls notwendig.
Die Sonderprüfung vom Fuß der Grossglockner Hochalpenstrasse wird gestartet 12,7 km bergauf sind in 15 min. zu erfahren, Ziel ist die Edelweißspitze auf 2571 m. Keine leichte Aufgabe, denn an diesem Bilderbuchtag sind viele Besucher unterwegs, stellen so manche Behinderung für die Rallyepiloten dar. Ralf Schollenberger, Team Allianz Autowelt: „Ich habe richtig aufs Pedal treten müssen, um die vorgegebene Zeit einzuhalten. Auch wenn es nicht gewertet wird, musste ich es einfach für mich wissen.“ Der sportliche Ehrgeiz hat auch das Team Jetcar angetrieben. Ihr Fahrzeug ging mit 89% Kapazität auf den Berg, was bei einer Reichweite von insgesamt 250 km aber im Bereich des Machbaren liegt. Das Jetcar ist schnell, doch auch Erfinder und Co-Pilot Christian Wenger-Rosenau sagt: „Mit dem heutigen Verkehr – wir hatten teilweise einen Bus vor uns – war die Zeitvorgabe nur mit ziemlichen draufhalten zu schaffen. Unsere Zeit liegt gut und mit unserem derzeitigen Platz 4 sind wir sehr zufrieden. Jetzt können wir ihn ja noch mindestens bis morgen halten.“
Spätestens auf der Edelweissspitze war klar, der Tag ist ein Gewinn. Der Blick vom Gipfel über die Gipfel, das Gefühl des „geschafft“ und die überaus gute Hoch-Stimmung machten den Schrecken vom Morgen schnell vergessen.
Schildkrötenmodus bis Heinsfels
Abwärts und bis zur nächste Säule sind es 84 km, nicht ganz wenig. Der Peugeot iON hatte nur noch 11 km im Batteriepack und war nicht der einzige am Limit. Auch der Schweizer Hosch im IMiev ist „nur mit Gottes Hilfe“ zur Ladestation gekommen. Abwärts konnten die Akkus wieder geladen werden und kamen fast bis auf Full, doch es ging ja nicht nur abwärts. Die letzten Kilometer bis zur heiß ersehnten P-Charge zogen sich. Mit letzten Reserven, kurz vor Zero und Geschwindigkeiten um 30 kmh – im sogenannten Schildkrötenmodus – erreichten fast alle die Ladepause. Zapfen was geht was die Devise für Maschine wie Mensch und eine Pause, um Erlebtes zu Verarbeiten.
Wer genug hatte, setzte den Weg nach Bozen fort, wo ab 18 Uhr dann noch ein Gewitter die elektrisch betriebene Truppe überraschte. Hart traf dies besonders Michal Buse auf den Raleigh Dover, dem e-Fahrrad. Buse hat die Strecke mit Bravour vollbracht, bergauf diverse hochtrainierte Rennradler stehen lassen und mit jedem gestrampelten Kilometer Geld für die Japanopfer gesammelt. Er genießt die Hochachtung aller e-migliaisti.
Die Ergebnisse: wie am Vortag
1. Tim Ruhoff, Team Energiebau/NextGM, Tesla – der Titelverteidiger
2. Kurt Sigl, Team Bundesverband eMobilität, Tesla
3. Michael Huhn, Sonnenpflücker Racingteam, Citroen C-Zero
4. Lars Krüger, Team Jetcar, Jetcar
5. Fuzzy Walter Kofler, Team Autotest Motorsport, Think City
Die Fakten der 2. e-miglia Tagesetappe
Gesamt 267 km, bergauf 94 km mit 4.130 HM
Es folgt: Bozen – St. Moritz am 4. August, dem 3.Etappentag der e-miglia 2011.
Weitere Informationen, die gesamte Ergebnisliste und umfangreiches TV wie Fotomaterial auf: www.e-miglia.com
Mittersill, 02. August 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
Tag 1 der e-miglia 2011: München – Mittersill der Held des Tages ist Tim Ruhoff
- Rallye für Elektrofahrzeuge, vom 1. bis 5. August 2011
- Blauer Himmel und wunderschöne Route
- Erstes Etappenziel: Mittersill am 2. August
- Höchste Herausforderung: Großglockner Hochalpenstraße am 3. August ab 8:30 Uhr
- Die Protagonisten: C-Zero, Electric RaceAbout, eMini, E-M3, eRuf, i-Miev, iON, Jetcar, Mega Van, Nissan Leaf, Raleigh Dover, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Alpenländer: D-AUT-I-CH
- Emissionsfrei: 800 km von München, Großglockner, Bozen bis nach St. Moritz
E-Mobilität hautnah erleben
Am Montag, den 1. August präsentierten sich die Teams und Fahrzeuge der e-miglia 2011. 31 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge stellten sich mit Fahrern und Beifahrern der staunenden Öffentlichkeit. Sieben Nationen beteiligen sich an der Fahrt durch die Alpen um der Welt zu zeigen, was E-Mobilität heute schon leisten kann.
Beifahrer rekrutiert beim TÜV SÜD.
Unverhofft und spontan kam Peter Podhorsky aus München zu einem Beifahrersitz im Tesla von Ex – F1 Fahrer Erik Comas (F). Comas geplanter Beifahrer hatte aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt und am Morgen des 1. August war Podhorsky eigentlich nur beim TÜV, um das Fahrzeug seiner Frau durchchecken zu lassen. Zwei Stunden später war es gesetzt: Comas hatte einen neuen Beifahrer.
2. August 2011, exakt 9 Uhr
Die Startflagge schwingt Hans-Josef Fell, Mitglied des Bundestages und Weltrat für erneuerbare Energien. Tim Ruhoff, der Titelverteidiger mit Startnummer 1 rollt durch den Startbogen in München und führt das Feld Richtung Süden an. Ruhoff: „Meine Chancen stehen gut, wir haben viel trainiert, ein gutes Fahrzeug und uns optimal vorbereitet.“ Im Minutentakt folgen 30 weitere aufgeregte Teams. “Wir wollen Abenteuer!“ sagt Sabine Heiß, Fahrerin des Frauenteams im eRUF Coupé mit Startnummer 21. Das sollten sie auch bekommen, denn eher rallye-unerfahren kamen sie doch mit einer großen zeitlichen Verspätung zum Ladestopp am Mittag.
Ladestopp in Oberaudorf
Geschafft, die erste Aufregung hat sich gelegt und schnell wird in Gesprächen mit den Teilnehmern klar: hier zählt nicht nur der olympische Gedanke. Ralf Schollenberger vom Team Allianz Autowelt (Startnr. 26): „In der ersten Hälfte des Tages haben wir zwei ärgerliche Anfängerfehler gemacht, die uns viel Strafzeit eingebracht haben. Das darf nicht mehr passieren.“ Auch Die Brunnerlöwen (Startnr. 11) im Peugeot iON zeigen Ehrgeiz. Evelyn Brunner: „Wir sind Sportler und haben schon das Ziel, unter den Top 10 zu landen. Das Fahrzeug kennen wir gut und es sollte möglich sein, aber wir sind keine ausgewieften Rallye- Experten. Heute haben wir schon Patzer gehabt, aber bis St. Moritz kann noch viel passieren.“
Profi hingegen ist Erik Comas, der in 2010 schon auf dem Siegerpodest ganz oben stand, aber auch er hatte mit Widrigkeiten zu kämpfen: „Bei der Zieldurchfahrt nach der Sonderprüfung haben wir rund 10 Sek. verloren, weil ein anderer Teilnehmer uns den Weg versperrte“.
Ergebnisse mit Spannung erwartet
Weil auch der Stromverbrauch ein neues Wertungskriterium bei der e-miglia 2011 ist, verzögert sich die Auswertung der Tagesergebnisse. Unter den Piloten ist aber schon klar, die Zeitfenster der Etappen sind eng bemessen und trödeln kann sich keiner leisten.
Und der Tagessieger ist:
1. Tim Ruhoff, Team Energiebau/NextGM, Tesla – der Titelverteidiger
2. Kurt Sigl, Team Bundesverband eMobilität, Tesla
3. Michael Huhn, Sonnenpflücker Racingteam, Citroen C-Zero
4. Lars Krüger, Team Jetcar, Jetcar
5. Fuzzy Walter Kofler, Team Autotest Motorsport, Think City
Die Fakten der 1. Tagesetappe
Von München nach Mittersill sind 189 km gefahren, nur der Zweiradfahrer Michael Buse (Startnr. 8 ) schafft es in 182 km: „Ich benutze einen Routenplaner für Fahrradfahrer, der hat mir 7 km gespart. Doch dadurch habe ich evtl. einen Checkpoint verpasst.“ 124 km strampelte er bergauf, nur 65 km ging es bergab. Höchster Punkt der Route war der Pass Thurn mit gut 1200 m.
Es folgt: Großglockner Hochalpenstraße am 3. August, dem 2. Etappentag der e-miglia 2011.
Weitere Informationen, die gesamte Ergebnisliste und umfangreiches TV wie Fotomaterial auf: www.e-miglia.com
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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München, 15. Juli 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
e-miglia 2011: Titelverteidiger Tim Ruhoff bekommt mit Erik Comas echte Konkurrenz
- Vom 1. bis 5. August 2011
- Die Protagonisten: C-Zero, Electic RaceAbout, eMini, E-M3, eRuf, i-Miev, iON, Jetcar, Mega Van, Nissan Leaf, Pedelec, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Alpenländer: D-AUT-I-CH
- Emissionsfrei: 800 km von München, Großglockner, Bozen bis nach St. Moritz
Das Teilnehmerfeld der 32 e-miglia Starter ist dieses Jahr noch vielseitiger als zur Premiere. Tim Ruhoff (D) wird seinen Titel hart verteidigen müssen. Der ehemalige Formel1 Fahrer Erik Comas (F), der jetzt in Green Cars sitzt und Challenges veranstaltet, geht ebenfalls mit einem Tesla an den Start. Sowohl Ruhoff als auch Comas konnten mit ihren e-Fahrzeugen schon Siege einfahren. Ein hochvoltiger Zweikampf scheint vorprogrammiert. Ruhoff: „Erik Comas ist feststehender Meister für sparsames Fahren. Nachdem dieses Jahr der Stromverbrauch in die Wertung der e-miglia einfließt, sehe ich Comas als echt gefährlich. Persönlich habe ich ihn noch nicht kennengelernt, jedoch ist mein Rallye-Tesla – privat habe ich aus Überzeugung noch nie ein Auto besessen – ein exakter Nachbau seines Siegerfahrzeuges von 2010. Da werde ich jetzt noch mehr trainieren und eine neue Strategie ausarbeiten. Es wird richtig spannend.“ Doch die Effizienz ist nur ein Kriterium in der Bewertungsskala der Gleichmäßigkeitsrally e-miglia. Steht durch die neue Verbrauchswertung zu befürchten, dass die Rallyepiloten nur dahinschleichen? Manuel Atzler, Projektleiter der e-miglia: „Nein, ein Dahinbummeln funktioniert bei der Rallye nicht. Eigentlich ist die ganze Route eine Prüfung. Die Zeitvorgaben der Liaisons einzuhalten, die für die Wertung sehr wichtig sind, erfordern schon normale Geschwindigkeiten, ohne jedoch die Verkehrsregeln übertreten zu müssen. Auch die Zeitgenauigkeit in den Prüfungen hat Gewicht und der Verbrauch ist im Vergleich zum Jahr 2010 ein Kriterium mehr, welches den Ausschlag für den Sieg geben kann. Am Ende muss aber jeder Teilnehmer seine eigene Strategie, angepasst an sein Fahrzeug, entwickeln.“
Und ein ganz eigenes Rallyekonzept hat sicher Michael Buse (D), der sich mit dem Raleigh Elektro-Fahrrad 800 km durch die Alpen strampelt. Auf die Frage, ob der Ostfriese sich den Großglockner mit rund 1700 Höhenmeter zutraut, meint er entspannt, seine Kondition sei ausreichend. Nach diversen Marathon- und Ultraläufen bis 100 km, unter anderem durch die Sahara, ist hier ein interessanter Kandidat unterwegs, der mit der Verbrauchswertung definitiv kein Problem hat.
Nicht jeder hat den Sieg als Ziel. Peter Reiter-Machoi, Beifahrer im eMINI von TÜV SÜD, möchte unter anderem Kunst kreieren und auf einer virtuellen Karte Spuren der Route hinterlassen. Horst Schneider, Vorstand TÜV SÜD AG, ist ebenfalls Pilot eines e-MINI und wird die e-miglia nutzen, Daten zum Thema Aktionsradius zu sammeln. „Für die Detailentwicklung des sehr praxisnahen Prüfzyklus hat uns die e-miglia schon 2010 wichtige Erkenntnisse geliefert“, betont Horst Schneider.
Marc de Jong (UK) wird die Strecke im Nissan Leaf bewältigen. Für ihn eine ganz neue Rallyeerfahrung, denn sein Tätigkeitsbereich ist schon Familientradition und liegt bei der WRC, der World Rallye Championship im Vermarktungsbereich. De Jong: „Eine Rallye bin ich schon lange nicht mehr gefahren und die Erfahrung mit einem e-Mobil ist für mich wirklich neu. Rallye ohne Dreck, Krach und Benzingestank. Ich bin sehr gespannt und lasse dieses neue Erlebnis auf mich zukommen, aber nicht ohne Ambitionen.“
Der Südtiroler Fuzzy Walter Kofler (I) hingegen ist ein alter Rallyeprofi. Die Mille Miglia hat Fuzzy dreimal bestritten, doch zeitgenau zu fahren ist für ihn neu und die Ressourceneinteilung des Think City muss er noch erfahren. Hingegen machen die Pässe der e-miglia Route ihm als Mann aus den Bergen wenig Sorge.
Sozusagen rückwärts fährt Hansjörg Hosch (CH) aus der Energiestadt St. Moritz, die gleichzeitig Zielort der e-miglia ist. Zuerst muss er nach München zum Start am 1. August und dann die Runde via Österreich/Großglockner und Bozen/Italien Heim ins Engadin drehen. Hosch fährt den i-Miev auch privat schon lange in den Bergen und weiß genau auf was es ankommt.
Selten gibt es Frauenteams im Motorsport, aber die e-miglia hat gleich zwei reine Frauenteams aus Deutschland am Start. Im eRUF Coupe sitzen Sabine Heiß und Nina Bichlmaier (D). Bei diesem sportlichen Fahrzeug schlagen auch Männerherzen deutlich höher. Der Cityflitzer Think City hat sich auf seinem Weg über die Alpen 2010 schon bewährt und wird pilotiert von Brigitte Häring und Roswitha Gumpendobler.
Der Lohn
Natürlich sind die Freude am CO2-freien Fahren und die schöne Bergwelt der gewählten Route der höchste Lohn bei der e-miglia. Aber trotzdem gibt es für die Teilnehmer noch ein Preisgeld von insgesamt € 10.000. Zudem erhalten die Teams die offizielle e-miglia Uhr von THE ONE Watches bei der Teampräsentation direkt aus der Hand des CEO Anton Kraft. Außergewöhnliches Design und Funktion. THE ONE Uhren sind auch energiesparend. Strom wird nur verbraucht, wenn man die Uhrzeit ablesen will. Auf Knopfdruck beginnen die LEDs zu leuchten, ansonsten befindet sich die Batterie im Ruhezustand.
E-Mobilität hautnah erleben
Bevor die Teams am Dienstagmorgen um 9 Uhr auf die rund 800 Kilometer lange Strecke von München über den Großglockner nach Bozen und durch das Engadin bis St. Moritz starten, lädt die e-miglia am Montagnachmittag, 1. August, zum öffentlichen Fahrerlager in die TÜV SÜD-Niederlassung in der Ridlerstraße 57 in München ein. Jeder kann hier ab 15:30 Uhr E-Mobilität live erleben. Ab 17 Uhr werden Teams und Technik von SWR-Moderator Constantin Beims vorgestellt. Dann besteht die Möglichkeit, bei Piloten, Co-Piloten und Experten mehr über das Thema E-Mobilität zu erfahren. Reichweiten, Lademöglichkeiten, Stromherkunft, Rekuperationstechnik, Versicherungsschutz und Pannenhilfe sind die FAQ der E-Mobilität.
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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München, 06. Juni 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
e-miglia 2011: Der härteste Realtest für Elektromobilität
- Die Protagonisten: C-Zero, eMini, eRuf, i-miev, iON, Jetcar, Mega Van, Pedelec, Smart, Stromos, Tesla, Think, Tazzari, Twike
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Alpenländer: D-AUT-I-CH vom 1. bis 5. August 2011
- Energiewende: 800 km von München bis St. Moritz emissionsfrei
Mit 32 alltagstauglichen E-Fahrzeugen zieht die e-miglia am 2. August von München gen Großglockner in die Alpen. Eine neue Ära der Mobilität beginnt und fordert vor allem von den Teilnehmern Pioniergeist. Die Helden der Zukunft sind die unterschiedlichen e-Fahrzeuge, die sich im Vergleich zu 2010 stark weiterentwickelten. Je nach Typ liegen die Reichweiten zwischen 120 und 400 km. Eine Schnellladung ist bereits in 30 Minuten zu schaffen, an der normalen Steckdose dauert es bis zu 7 Stunden die Batterien wieder zu füllen. Auch die Höchstgeschwindigkeiten sind mit meist 120 km/h absolut alltagstauglich, die Sportler unter den E-Mobilen bringen es sogar auf über 200 km/h mit einer Beschleunigung von null auf 100 in stolzen 3,7 Sekunden. Da schlagen die Männerherzen höher. Doch wer Power will zahlt für 185 kw auch gute € 100.000. Die alltagstauglichen Kleinwagen sind ab € 30.000 zu bekommen. Erfreulich sind die Energiekosten für 100 km, die € 4 nicht übersteigen, aber je nach Fahrweise und Typ leicht zu unterschreiten sind.
Der schnelle Tesla, bekannt für Sportlichkeit und hohe Reichweiten, findet bei der e-miglia 2011 starke Konkurrenz, denn erstmals werden eRUF Roadster und Coupe das Starterfeld mit aufmischen. Unwissende, die e-Mobilität noch mit langsamen, zweckgebundenen und spaß-losen Gefährten verbinden, werden spätestens jetzt große Augen machen.
Aber neben den auch preislich hochvoltigen Vierrädern, zeigt die e-miglia in diesem Jahr die ersten e-Serienfahrzeuge der klassischen Automobilhersteller im Kleinwagensegment. Mit dabei: Mitsubishi i-miev, Citroen C-Zero, Smart City, e-Mini und der frisch auf den Markt gekommene Peugeot iON. Allesamt überzeugende und spritzige Modelle mit ausgeklügelten Systemen.
Auf zur neuen Mobilität, das leben die e-Marken Jetcar, Tazzari, Think, German E-Cars und Mega schon länger. Bereits im letzten Jahr zur Premiere der e-miglia waren sie dabei und haben die große Herausforderung bewältigt.
Wer dachte, die Twiker hatten mit 560 km e-miglia 2010 genug, der irrt. Gleich zwei werden in der Kategorie 3-Rad an den Start gehen und munter 800 km mitstrampeln. Bis dato den Klassensieg schon fast in der Tasche hat das Pedelec mit Zieleinfahrt in St. Moritz, denn nur ein Teilnehmer auf zwei Rädern wird sich dem Weg von München, über den Großglockner, nach Bozen und final ins und durchs Engadin bis zum Ziel in St. Moritz stellen.
Und das ist das Plus an der e-miglia. Jeder kann mitmachen und jeder kann gewinnen; nicht die Kraft der Motoren entscheidet über den Sieg bei der emissionsfreien Gleichmäßigkeitsrallye.
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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München, 14. April 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
e-miglia 2011: Die internationale E-Rallye bildet starke Allianzen für die E-Mobilität
- e-miglia Partner: Allianz Versicherungs-AG, AvD und TÜV SÜD AG
- Gleichmäßigkeitsrallye durch vier Länder: D-AUT-I-CH
- 800 km in vier Tagen: von München bis St. Moritz
- Datum: 1. bis 5. August 2011
- Anmeldung für jedermann offen, max. 30 Startplätze
- Horst Schneider, Mitglied Vorstand TÜV SÜD geht selbst an den Start
Eine intakte Umwelt ist die Basis unserer Existenz. Nichts zeigt dies deutlicher als die aktuellen weltweiten Ereignisse. Alle und jeder ist gefordert, hier seinen Beitrag zu leisten und neue Wege zu beschreiten. Die e-miglia ist nur ein Ansatz in Richtung Zukunft. Die erste internationale Gleichmäßigkeitsrallye für elektrische Fahrzeuge ist ein Instrument, der Welt zu zeigen, dass emissionsfreie Mobilität bereits funktioniert: Unter großen Herausforderungen ebenso wie auch im Alltag. Im zweiten e-miglia Jahr werden starke Partnerschaften weiter aus- und aufgebaut.
Weltweit in den Top 20 größten Unternehmen angesiedelt ist die Allianz Versicherungs-AG. Das Engagement der Allianz wird für die e-miglia 2011 erweitert. Als Premiumpartner geht die Allianz dieses Jahr ins Rennen. „Das Elektroauto kommt. Und dafür gibt es gute Gründe. Es gilt, jetzt einen Technologiesprung einzuleiten und nicht erst zu reagieren, wenn die Ölvorräte zur Neige gehen“, sagt Severin Moser, Vorstandsvorsitzender der Allianz Versicherungs-AG. Ganz nah am Verbraucher, setzt die Allianz sich zum Ziel auch für alternativ angetriebene Fahrzeuge Lösungen für Schutzbriefe und Pannenhilfe zu entwickeln. Moser: „Wir werden die Entwicklung der Elektromobilität begleiten und stehen unseren Kunden auch in der elektromobilen Zukunft als verlässlicher Versicherungspartner zur Seite.“
Seit seiner Gründung 1899 ist der AvD, Automobilclub von Deutschland nun schon 112 Jahre in der 125 jährigen Geschichte des Automobils aktiv. Geballtes Knowhow mit Blick in die Zukunft. Matthias Braun, Generalsekretär des AvD: „ Wir bauen unsere Aktivitäten um die e-miglia im zweiten Jahr weiter aus. Die e-Mobile werden das iphone der nächsten Fahrzeuggeneration. Die Erfahrungen, die wir aus der Zusammenarbeit mit der e-miglia gewinnen, setzen wir für unsere Mitglieder zeitgerecht um.“
Der Startschuss der e-miglia 2011 fällt am 2. August 2011 wieder beim TÜV SÜD in München. „Die Premiere der e-miglia im Vorjahr hat uns sehr überzeugt. Für uns als technischer Dienstleister und als Unternehmen, das sich stark bei der Entwicklung von e-Fahrzeugen engagiert, ist vor allem wichtig, dass es sich bei der e-miglia nicht nur um eine Showfahrt handelt, sondern dass wir handfeste Erkenntnisse über die Belastbarkeit der Fahrzeuge gewinnen. Dieser Anspruch wird 2011 nicht nur gehalten, die Messlatte wurde jetzt noch höher gelegt“, unterstreicht Horst Schneider, Mitglied des Vorstands der TÜV SÜD AG.
„Aus verschiedenen Marktuntersuchungen wissen wir, dass gerade die Reichweite einer der entscheidenden Faktoren für die Akzeptanz der E-Mobilität ist. Fragen, wie die nach der Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge sind mitentscheidend für den Markterfolg. Hier helfen Veranstaltungen wie die e-miglia, Aufmerksamkeit auf die E-Fahrzeuge zu lenken, Vertrauen zu schaffen, aber auch technische Schwachstellen zu identifizieren“, unterstreicht Schneider.
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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München, 1. März 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
e-miglia 2011: Weiter geht es nach St. Moritz
- Die e-miglia erstmalig in der Schweiz
- Finale am 5. August 2011 in St. Moritz
- Weiter: jetzt stehen den E- Mobilen rund 800 km an 4 Tagen bevor
- Anmeldung heute eröffnet, nur 30 Startplätze
Heute ist alles weiß im ganzen Engadin und besonders in St. Moritz, dem berühmtesten Alpentreffpunkt. Doch St. Moritz ist auch grün. Wenn die e-miglia am 5. August in St. Moritz einrollt, werden die Zuschauer im Ziel staunen: E- Mobile – leise und sauber – innovativ.
Vor bald 150 Jahren wurde in St. Moritz der Wintertourismus erfunden. Heute gilt die Alpendestination auf der ganzen Welt als Inbegriff des exquisiten Ferienortes. Stilvoll und charmant zelebriert das Engadin Urlaubstage wie im Bilderbuch.
Hier werden visionäre Ideen geboren: In St. Moritz brannte das erste elektrische Licht der Schweiz, hier stand das erste «Palace Hotel» Europas, hier werden noch Massstäbe gesetzt – wie beispielsweise an der Ski-WM 2003, dem ersten alpinen Grossanlass, bei dem konsequent auf Nachhaltigkeit gesetzt wurde. Und mit dem Energieprojekt «Clean Energy» setzt sich weltweit erstmals eine alpine Feriendestination konsequent für den Einsatz erneuerbarer Energien ein.
Die weltweit erste „leise“ und saubere internationale Strassenrallye passt zu Engadin St. Moritz: umweltbewusst und doch sportlich und lebendig. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Schlussetappenort der e-miglia dabei sind. Somit können wir die zahlreichen Anforderungen, die St. Moritz als 101. Energiestadt der Schweiz zu erfüllen hat und die Bemühungen im ganzen Oberengadin wertvoll ergänzen“, so Ariane Ehrat, CEO der Tourismusorganisation Engadin St. Moritz.
Mit St. Moritz als Finalort der e-miglia werden 2011 erstmalig vier Länder bereist und ein grandioses Ereignis in einmaliger Landschaft ist ebenso sicher wie ein unvergesslicher Abschluss. Insgesamt haben die Teilnehmer 800 km von München aus zurückzulegen, täglich bedeutet das 200 km Reichweite. Eine höhere und weitere Herausforderung.
Die Anmeldung ist eröffnet auf: www.e-miglia.com
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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München, 17. Februar 2011 (Download Pressemitteilung: doc / pdf)
e-miglia 2011: Zweite Auflage der internationalen Rallye für Elektrofahrzeuge
- Der Termin: 1. bis 5. August 2011
- Höher hinaus: Großglockner Hochalpenstrasse neu in der e-miglia Route
- Anmeldung für jedermann offen, gültiger Führerschein und E-Mobil vorausgesetzt
- Maximal 30 Teilnehmer bei der Gleichmäßigkeitsrallye
125 Jahre Automobil, wohin hat es geführt? Zu weltweit fast eine Milliarde Fahrzeugen, einem enormen Wirtschaftsfaktor und hoher individueller Mobilität. Doch die Fahrzeuge benötigten meist fossile Brennstoffe, der Vorrat ist nicht unerschöpflich. Ein Lösungsweg, der weltweit mit unglaublichen Summen gefördert wird, ist unbestritten die elektrische Mobilität. Nicht von heute auf morgen, aber 2020 sollen es schon eine Mio. Fahrzeuge in Deutschland sein, erklärt Angela Merkel. Noch ist Skepsis beim Autofahrer verbreitet, meist begründet durch Unwissenheit. Hier setzt die e-miglia an. Die erste internationale E-Rallye nur für Elektrofahrzeuge verfolgt auch im zweiten Jahr das Ziel, der Welt zu zeigen, wie attraktiv und leistungsstark E-Mobile schon heute sind. Der Strom kommt aus der Steckdose und diese kann aus erneuerbaren Quellen gespeist werden.
Statement des Leiters der Bayerischen Staatskanzlei Staatsminister Siegfried Schneider bei der Pressekonferenz zum Start der Rallye e-miglia im August 2010 in München: „Ich bin überzeugt, dass ein so spannendes und spektakuläres Ereignis wie eine Straßenrallye einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, die Menschen von den Möglichkeiten und Chancen der Elektromobilität zu begeistern und öffentlichkeitswirksam für diese umweltbewusste und innovative Zukunftstechnologie zu werben.“
Die Premiere der e-miglia 2010 forderte den 25 teilnehmenden Fahrzeugen schon mehr ab, als viele ihnen zugetraut hatten. Hohe Pässe bei fast frostigen Temperaturen, teilweise im Dauerregen – keine Freunde der Elektrizität. Tagesreichweite von bis zum 170 km, derzeit für viele nicht mit einer „Füllung“ zu bewältigen. Doch alle haben die Strapazen überwunden und kamen ins Ziel. Klarer Sieger: die E-Mobilität. Das spornt zu höheren Zielen an. Und diese wird es vom 1. bis 5. August 2011 geben, wenn sich die e-migliaisti wieder leise und e-missionsfrei auf die Straße begeben.
Höher, das nimmt Rallyeleiter Richard Schalber wörtlich: „Der Jaufenpass mit 2094 Metern war schon ganz ordentlich, aber heuer müssen die Teilnehmer über die Großglockner Hochalpenstrasse. Das sind rund 500 Höhenmeter obendrauf.“ Die Großglockner Hochalpenstraße liegt im Herzen Österreichs und des Nationalparks Hohe Tauern. Eine Region mit viel Geschichte, Tradition, Natur und Blick in die Zukunft. Dr. Johannes Hörl, Direktor der Großglockner Hochalpenstrassen AG: „Die Großglockner Hochalpenstrasse ist eine weltweit einzigartige hochalpine Panoramastrasse inmitten eines international anerkannten Nationalparks. Ihre Besonderheit ist die Einbettung in unverwechselbare Naturlandschaft und ihre einzigartige Trassenführung. Umweltfreundliche Technologien werden bei uns eingesetzt und gefördert. Dazu zählt natürlich die Elektromobilität. Mit der höchsten E-Ladesäule der Welt und Sondertarifen für E-Mobile fördern wir das Bewußtsein für diese Zukunftstechnologie. Wenn die e-miglia 2011 erstmalig über den Großglockner rollt, unterstreicht dies unsere Bemühungen.“
Ob sich 2011 die klassischen Automobilhersteller mit ihren ersten E-Autos, die teilweise bereits in Serie produziert werden, auch einen der jetzt schon begehrten 30 Startplätze sichern, wird sich bald zeigen, denn die Anmeldung startet am 1. März 2011 auf www.e-miglia.com
Kontakt: Claudia Rickmann, phone: +49(0)89 2000 347 15, rickmann@e-miglia.com
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